Die Kinder

Bildung ist der Schlüssel um der Armut zu entkommen

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Sie sind die Hoffnung und die Zukunft. Seit dem Start des Projektes im Jahr 1981 ist hier eine und eine zweite gesunde Generation herangewachsen, die neue Chancen und Möglichkeiten in ihrem Leben sieht.

Schule
Bildung ist dabei ein wesentlicher Meilenstein für die Jugend von Little Flower. Ca. 360 Schüler erfahren in der sechs jährigen Volksschule von Little Flower ihre Ausbildung.

Auch hier unterrichten in erster Linie ehemalige Absolventen dieser Schule heute die zweite gesunde Generation. Die Schule von Little Flower endet mit einer Prüfung, die den Schülern eine staatliche Anerkennung der sechs Schuljahre sichert.

Mit der neuen Schule in Little Flower werden wir die Bildung wesentlich verbessern

Internat
Neben den Kindern von Sunderpur kommen etwa 150 Kinder aus den umliegenden 21 Leprakolonien, die alle untereinander vernetzt sind. Da die Eltern der Kinder Sunderpur durch das Krankenhaus und die ambulante Versorgung kennen, da sie selbst alle schon die Unterstützung von Little Flower in Form der Hausbauprojekte erlebt haben und in allen Kolonien auch Spinnräder und Webstühle zur Verfügung stehen, ist es nahe liegend, das Schulprojekt auch auf ihre Kinder auszudehnen. Und so gibt es für diese Kinder seit Jahren ein Internat und kostenlose Betreuung in Sunderpur.

Weitere Ausbildungen
Viele Schüler haben auch danach weitere Ausbildung abgeschlossen, dabei wird vor allem großen Wert auf die Ausbildung der Mädchen gelegt. Die Bandbreite reicht von medizinischen Ausbildungen bis hin zu Computerkursen, handwerklichen Ausbildungen, etc. etc.

Für die jungen Menschen ist eine Ausbildung die Chance, außerhalb von Little Flower Arbeit zu finden. De facto können sie außerhalb des Projektes natürlich mehr verdienen und entlasten damit auch den Kostenberg von NGO Little Flower. Andererseits kommt auf diese Weise wichtiges Wissen nach Little Flower und Know how, das dem Projekt dienlich ist.

Neue Chancen
So ist immer sehr individuell abzuwägen, wo ein junger Mensch, der durch seine familiäre Geschichte mit Little Flower eng verwoben ist, seine persönliche Zukunft findet. Manche – wie Anil etwa – leben in Sunderpur, haben längst ihre eigenen Familien gegründet und arbeiten auch hier im Projekt, Anil beispielsweise als Lehrer in der Schule. Andere haben zwar ihre Häuser und Familien in Sunderpur, gehen aber jeden Tag zu ihrer Arbeitsstätte nach Raxaul oder auch über die Grenze nach Birgunj/Nepal.

Hier sind individuelle Lösungen gefragt. Jeder bekommt seine Chance und Unterstützung, angepasst an seine Fähigkeiten und Interessen und in Abwägung der Möglichkeiten, die Little Flower bieten kann.

Eine neue Generation
So wird in zwei Generationen nur noch die Geschichte und das Krankenhaus am Eingang des Dorfes an Lepra erinnern. Und die Menschen werden mit Sicherheit ein weiteres Herz für Menschen mit dieser Krankheit haben. Sie werden ihren Kindern davon erzählen und sie ohne Berührungsängste großziehen. Sie werden Respekt und eine Bewusstheit im Umgang mit dieser Krankheit haben, die einen gesellschaftlichen Beitrag zur Entstigmatisierung leisten kann.

Und das gibt Hoffnung. Im Kleinen. Im Sinne der kleinen Blume.

Helfen Sie bitte mit diesen Kindern zu unterstützen

 

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