Schals

Gestern haben wir das breite Farbenspektrum des Schals mit einigen Mädchen aus dem Dorf fotografiert.
Sie waren Feuer und Flamme und haben ganz schnell verstanden wie das mit dem Modeln funktioniert und richtig zu posen begonnen.

Die Seidenkokons von Little Flower sind sehr speziell: man nennt diese Seide in Indien nonviolent silk, also gewaltfreie Seide. Die Raupe darf schlüpfen und überleben und wird nicht, wie bei den meisten anderen Seidenproduktionen getötet. Der Stoff glänzt wie Seide, hat eine Struktur wie Baumwolle und wärmt wie Wolle. Ein Wunderwerk, das viele Arbeitsschritte verlangt und entsprechend vielen Menschen Arbeit gibt. Dank unseres Systems in Österreich hat die Weberei im Jahr 2011 erstmals mit Gewinn abgeschlossen! 50% der Produktion geht nach Österreich – unsere Arbeit hat sich gelohnt! Allen SchaltägerInnen sei Dank!

beanies

Gestern Abend haben wir ungefähr 60 Mützen im Girls Hostel verteilt. Es ist sich ganz genau ausgegangen, das letzte Mädchen hat die letzte Mütze bekommen. Alle haben sich sehr gefreut!

Und als wir sie heute früh nochmal besuchen gingen, haben alle ihre Mützen getragen. Das haben wir ausgenutzt und gleich ein paar tolle Gruppenfotos gemacht!

 

Liebe Grüße in die große weite Welt

Vielen herzlichen Dank an die fleißigen Hände, die sooo viele Mützen gestrickt haben! Bei der gestrigen Messfeier kamen alle Mädchen stolz mit ihren neuen Mützen, es war ein entzückendes Bild und sie trugen alle ein stolzes Lächeln im Gesicht! Es ist noch immer sehr kühl hier am Morgen und gegen Abend, da hilft eine Mütze enorm!

 

 

Eindrücke aus Little Flower

Kabita beim Unterrichten

Ein Teil der Gruppe bei der Morgenbesprechung

Abendstimmung in Little Flower

Wenige Meter von mir entfernt sitzt die Gruppe friedlich um eine kleine Feuerstelle, es ist Abend und es war für alle ein intensiver Tag. Peter und ich verbrachten den Vormittag in einer Lehrerkonferenz und wir diskutierten intensiv nächste Schritte zur Verbesserung des schulischen Standards. Wir alle sind uns bewusst, dass wir eine Möglichkeit finden müssen, bessere, d.h. ausgebildete Lehrer nach Little Flower zu bringen und wir dafür eigene Sponsoren finden müssen. Wir denken intensiv auch darüber nach, professionelle Freiwillige nach Little Flower zu bringen, vor allem für die Fortbildung der Lehrer vor Ort, und um Impulse im Unterricht mit den Kindern zu setzen. Der Hunger nach Bildung ist groß unter den Kindern, und es ist natürlich die Zukunft des Projekts schlechthin. Das heißt, die Verbesserung der Ausbildung muss für uns alle oberste Priorität haben!

Nachmittags war ich in der Weberei und hatte eine lange Besprechung mit Shiv. 50% der Produktion geht nach Österreich und wir alle sind glücklich über die großartigen Zahlen im letzten Jahr, es warne über 2000 Schals, die wir in Österreich verkauften. Auch hier gibt es aber noch ein großes Verbesserungspotential in punkto Liefergenauigkeit und Qualitätssicherung. Im Moment wird das Büro in der Weberei vergrößert und ein Showroom eingerichtet, hier konnten die Studenten hilfreich sein und Tipps für eine entsprechende Einrichtung geben.

Einige sind unterwegs im Projekt, um einzelne Interviews zu machen und so die Bedürfnisse und Geschichten im Dorf zu erfassen. Ein erstes Resultat dieser Befragung wir in den nächsten Tagen sofort von ihnen umgesetzt: die Mädchen wünschen sich einen eigenen Waschraum und damit ein bisschen mehr Privatsphäre. In einem Dorf, in dem es nur öffentliche Wasserpumpen gibt, die sich einige Familien miteinander teilen, ist das ein nur allzu gut verständlicher Wunsch. Kabita war sofort begeistert und gab ihr Okay.

Eine weitere Gruppe ist unterwegs, um das Dorf zu vermessen und eine genaue Dokumentation aller Gebäude zu erstellen. Unter Architekten würde man das eine Bauaufnahme nennen, die zukünftige Bauvorhaben vereinfachen wird sowie die Gebäude und ihre Funktionen in einen Zusammenhang stellt. Gleichzeitig erheben sie auf diese Weise den Bedarf an infrastruktureller Sanierung im gesamten Projekt.

So sind wir alle emsig am Werk und ich melde mich bald wieder mit Neuigkeiten! Namaste!

 

 

Projektreise Little Flower 2012

Der Count down läuft! In zwei Tagen sitzen Albert und ich im Flieger nach Kathmandu, am Montag werden wir wohl eine kleine Flugmaschine an die indische Grenze bekommen und am Abend in Little Flower sein. Damit ist die Mannschaft komplett: ab heute trudeln wir step by step ein: Peter Lockyer aus England, Felix Ganzer aus Hallein und die weiteren StudentInnen, Sebastian, Marcus, Corinna, Iris und Jomo werden wohl am Sonntag ankommen.

Zum ersten bin ich sehr gespannt, was Kabita und die Dorfbewohner in den letzten Monaten alles umgesetzt haben, den Schilderungen zufolge muss das Erhebliches sein! Zum anderen werden wir intensiv an neuen gemeinsamen Projekten arbeiten, neben Schule, Computerisierung und landwirtschaftlicher Entwicklung geht es uns prior um die Frage, ob die Idee eines Little Flower Hotels zu diesem Zeitpunkt der richtige, wichtige nächste Schritt ist, welche Maßnahmen es zu treffen gibt und dazu einen Projektplan zu erstellen. Wir kommen von Europa mit vollen Taschen, haben gute Vorarbeit geleistet! Wir halten euch am Laufenden!!!

Claudia

Februar 2011

Liebe Freunde von Little Flower!

Nach meiner letzten Reise im Dezember 2010 vergeht fast kein Tag, an dem ich nicht das eine oder
andere für das Projekt erledige! Meine Gedanken sind noch nicht ganz sortiert, vielmehr fühlt es sich
an wie ein Sturm im Wasserglas, so viele Ideen und Überlegungen „schießen“ mir durch den Kopf!
Darf ich Sie ein bisserl dran Anteil nehmen lassen?
„Februar 2011“ weiterlesen

Schals in Österreich

SalzburgerInnen stehen Model für Little Flower Schals

Durch die farbenfrohen Schals aus Little Flower sind viele neue Begegnungen und Vernetzungen entstanden, viele Menschen haben diesen Faden aufgegriffen und die Botschaft dieses kleinen, bunten Stücks Seide erkannt.

Im Frühjahr 2011 konnte ich einige SalzburgerInnen gewinnen, Model zu stehen für die Schals, die Botschaft dahinter war: jede und jeder findet ihren/seinen Schal! „Schals in Österreich“ weiterlesen

Kenyon kauft Kühe für Little Flower

Das Privatgymnasium Kenyongasse Mater Salvatoris (www.kenyon.at) machte Little Flower zu seinem Projekt:

Abschlussbericht der SchülerInnen

KKK – Kenyon kauft Kühe ein Projekt der AHS – Kenyongasse Mater Salvatoris

Am Aschermittwoch 2010 starteten wir mit KKK – Kenyon kauft Kühe. Im Jänner dieses Jahres brachten wir unser Projekt offiziell zum Abschluss und wir dürfen stolz auf uns sein. Wir haben in diesen Monaten 8090,60 EURO gesammelt und damit umgerechnet 10 Kühe für Little Flower finanziert.
Viele Kühe sind bekanntlich vor ca. 2 Jahren an einer Rinderseuche umgekommen.
Im Laufe der letzten Monate hat das Projekt geradezu die ganze Schule „angesteckt“. „Kenyon kauft Kühe für Little Flower“ weiterlesen