Masterplan der StudentInnen der Kunstuniversität Linz

Die StudentInnen, die hochmotiviert aus Little Flower zurückkamen, präsentierten ihr Arbeiten in Little Flower ihrem Professor Gnaiger auf der Uni/Architektur … und fanden in ihm einen begeisterten Mitstreiter und Supervisor. Er akzeptierte ihre Arbeit als Semesterprojekt und beauftragte sie, einen Masterplan für Little Flower zu erstellen, wo sie alle notwendigen Baumaßnahmen aus städtebaulicher Sicht, an die in den nächsten fünf bis zehn Jahren vorausblickend zu denken ist, in einem Stufenplan einarbeiten sollten und darüberhinaus die erste Bauphase im Detail ausarbeiten.

Aufgrund aller Gespräche und Analysen im Februar im Projekt ist die erste Bauphase klar: es geht um einerseits darum, eine Lehrerunterkunft für vier neue LehrerInnen (mit Familien) zu schaffen. Ab April 2013 wollen wir die Oberstufe als English Medium School mit entsprechend qualifizierten Lehrern anbieten. Diese Schule soll in der Folge auch die Pforten für SchülerInnnen aus Raxaul öffnen, ein Integrationsprojekt der besonderen Art, das mich besonders begeistert. Für die Lehrer müssen wir aber attraktive kleine Unterkünfte schaffen, um gutes Personal zu bekommen.

Andererseits geht es darum, einen Werkstättenkomplex zu bauen: der ist notwendig als Basisstation für alle künftigen Bauarbeiten und soll gleichzeitig als Ausbildungsstätte für neue Arbeiter in Handwerklichen Berufen dienen. Die Idee ist, Handwerksberufe und Unternehmertum in Little Flower als attraktiv zu etablieren – nichts ist dafür besser geeignet als die anstehenden Baumaßnahmen im Projekt (learning by doing), für die wir nun im großen Stil Sponsoren suchen – sowohl in Form von Sachspenden (Baumaterialien, Know how, Baumaschinen) wie auch finanzieller Natur, wir rechnen grob mit einem Finanzbedarf von 200.000 €.

Wie sagte Ernesto Che Guevara: “Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche!”

 

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