in Indien

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Bruder Christdas, der Gründer von Little Flower, kam ursprünglich aus dem Süden von Indien, seine Muttersprache war Malayalam, die Sprache Keralas, er studierte Theologie in Bangalore, und kam dort in Berührung mit Leprakranken.Diese Begegnung erschütterte ihn so sehr, dass er damals sein Studium aufgeben wollte und sofort und gänzlich sein Leben den Leprakranken widmen.

Er schloss sein Studium ab, aber sein Entschluss war gefasst, und bei der Auswahl einer Ordensgemeinschaft war nur dies entscheidend: welche Gemeinschaft würde es ihm ermöglichen, mit Leprakranken zu arbeiten. Dies war schließlich der männliche Zweig des Ordens der Mutter Teresa, Die Missionare der Nächstenliebe, und so arbeitete er viele Jahre in dieser Ordensgemeinschaft in Lepraprojekten und in engem Austausch mit Mutter Teresa.

Bis er im Winter 1981 dem Hilferuf der Patienten aus Bihar folgte und dort unter der Schirmherrschaft des Bischofs von Muzzafapur das Projekt „Little Flower“ startete – mit einigen Freunden und Weggefährten als Begleitern, mit einem Nylonsack voll Geld eines großzügigen Spenders im Schoß und einer Riesenportion Zuversicht im Herzen war er diesen Weg angetreten. Bruder Christdas, den im Dorf alle Baba nannten – war Vaterfigur und Autorität, der Letztentscheider und Schlichter, der Visionär und unternehmerische Geist, … er kam mit dem Feuer der Überzeugungskraft, die alle ansteckte.

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