Patenschaften

Unsere tenplustwo Schüler und Schülerinnen

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Ten plus two nennt man in Indien die letzten zwei Jahre Schulausbildung, die man mit einer Matura oder Abitur abschließt – damit erwirbt man sich die Möglichkeit eines Studiums im Anschluss. Diese zwei Jahre können nicht in der Schule in Little Flower selbst absolviert werden, deshalb müssen die Kinder dafür in umliegende Schulen ausweichen. Auch hier haben wir heuer die Kinder unterstützt, unter die Arme greift uns dafür- wie auch schon in den vergangenen Jahren –  FABER CASTELL, wofür wir SEHR danken möchten!

Geschichten unserer StudentInnen – erstmal die Burschen

Schon sehr berührend, welche Geschichten mich nun Woche für Woche erreichen: erleichterte Dankesbriefe von Eltern und Smilies, Fotos und Geschichten von den Jugendlichen, die mir stolz auf allen Kanälen zuwinken – von Facebook bis Whats App, da sind sie zu Hause!:-)

Von den 21 Stipendien , die wir heuer vergaben, gingen 11 an junge Frauen, 10 an junge Männer.

Mukesh

Mukesh kumar 006   Dear Ma’am,

How are you? I Hope you are very fine. This is my personal information for your donors.

My name is Mukesh Kumar. I am from Little Flower Sunderpur Raxaul in Bihar India. My father’s name is Ramesh Sah and my mother’s name is Kunti Devi. They are affected from Leprosy. I got my early education from Little flower High School Sunderpur Raxaul. I graduated from Raja Ram Sah College in B.com.

Alvin Abraham Kalloor

IMG_20171029_134435_1Dear Sister Claudia,

             I stay in the college hostel and I am happy with my college life. Since I joined Garden City University, it has been 1 and a half year, college helps me to develop my skills and personality. Apart from studies, I also play basketball for the college team.

Chandra Prakash – Hotel Management in Mangalore

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Ma’am, Thank again to you and your whole team, for help.
I’m Chandra Prakash, s/o Mr. Ram Barai Sah and Kishori Devi, both are leprosy affected person. They are struggling to survive their life, but even after that, they encourage and sent me for higher education in Mangalore for hotel management.
Mangalore is a south region of India, which is very beautiful and famous for it’s education system.

Stipendien für unsere SchülerInnen und StudentInnen

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Wir haben einen neuen Fokus in unserer Arbeit für die Menschen in Little Flower. Waren wir immer schon mit unseren Patenschaften engagiert für die Kinder und deren Bildung IN Little Flower, so wollen wir diesen Schwerpunkt nun mehr und mehr vertiefen und dafür sorgen, dass unsere Unterstützung direkt bei den Kindern und mehr und mehr auch für weitere Studien und Ausbildungen ankommt.

Wir haben dazu in Summe heuer 19 StudentInnen zu finanzieren, wobei 10 von ihnen schon im zweiten oder dritten Studienjahr sind, 9 starten heuer neu ins erste Collegejahr.
 

Die Jungs von Little Flower

Ich möchte ein paar Geschichten erzählen die mir am Herzen liegen, meine Erfahrungen mit den Kindern im Dorf teilen. Ich bewundere sie unglaublich und ihre Lebensfreude ist ein Funken der überspringen muss.

Ein paar Kinder habe ich besser kennengelernt. Ein paar Burschen – Nassim, Ramjan, Dinesh und Jitu – sind immer bei uns und helfen uns, holen uns Sachen und kümmern sich um uns. Von denen kenn ich die Geschichte ein bisschen besser. Ramjan beispielsweise ist 14 Jahre alt und laut Kabita war er bevor wir gekommen sind einer der schlimmsten Jungs aus dem Dorf. Anfangs sprach er kein Wort Englisch mittlerweile ist er in den Grundbedürfnissen fließend. Ich finde das total beeindruckend. Wir waren bei seiner Familie eingeladen weil die Zwillinge, Sikender und Sandu (oder so ähnlich) seiner Schwester Geburtstag hatten. Sie ist 21 und ihre Kinder sind grad 5 geworden. Sie hat noch einen Sohn, Allahdin. Ramjan hat vier Schwestern. Sie wohnen alle bei den Eltern. Also 10 Leute wohnen in zwei Zimmern auf ca 30m^2. Wobei die Eltern einen Raum haben der ungefähr 10m^2 groß ist. Die Kinder haben im anderen Raum zwei Betten, ein kleines für Ramjan und ein großes für alle anderen und dann wohnen da auch noch die vier Ziegen der Familie. Im Sommer schlafen sie draußen, weil’s drinnen zu heiß wird.

Außerdem gibt’s da noch Badal. Das ist der Sohn von der Schwester von Kamal, einer unserer Arbeiter. Ich glaube er ist fünf Jahre alt und wahnsinnig aufgeweckt. Er spricht schon ein paar Fetzen Englisch aber wenn er was nicht weiß redet er munter auf Hindi weiter mit der vollen Überzeugung man müsste ihn ja verstehen. Wenn man das nicht tut ist er zuerst ganz verwundert, aber dann versucht er sich mit Händen und Füßen zu verständigen. Er ist ein kleiner Klettermax und klettert überall hinauf wo man sich nur vorstellen kann. Er ist der Boss einer kleinen Bande von Burschen die immer wieder durchs Dorf flitzen und alles auf den Kopf stellen. Seine Energie ist beeindruckend und sein Lächeln lässt einem das Herz aufgehen.

Ich habe begonnen nach der Arbeit mit den Jungs aus dem Dorf Volleyball zu spielen. Es ist sehr lehrreich und man bekommt einiges mit. Ich hab das Gefühl, wenn man Zeit mit ihnen verbringt und ihnen Respekt zeigt bewirkt das einiges. Sie freuen sich immer total wenn ich komme und wenn ich mal nicht um viertel nach vier da bin kommt schon jemand um nach mir zu fragen, wo ich denn bleib und ob ich heute leicht nicht spielen komm. Ihnen Wertschätzung entgegen zu bringen und sie zu loben wenn sie einen guten Spielzug gemacht haben.

Ich mag alle von ihnen mittlerweile echt gern und ich glaub sie werd ich am meisten von allen aus dem Dorf vermissen. Wassim, Nassims Bruder der immer so ernst schaut, Nassim selbst der immer alles halbernst kommentieren muss und den Macho spielt, Shiv den besten Volleyballspieler, Abdul den Drummer, Akash der unser bester Arbeiter auf der Baustelle und so unglaublich wissbegierig ist, Ashish der schüchterne große Junge, der wenn er tanzt aufgeht und eine Show abliefert dass es kaum zu glauben ist und dann ist da noch Rohit, er hat mir erzählt dass er Fotograf werden will, und war total glücklich als ich ihm meine Kamera geborgt habe und er Fotos machen durfte, die wirklich gut geworden sind, außerdem ist er total fürsorglich und zuvorkommend – bei ihm und seiner Familie, Eltern und Schwester bin ich schon oft zu Tee und Biskuits eingeladen worden.

Es gibt noch viele, viele mehr so viele Geschichten zu erzählen und so viele Kinder zu unterstützen. Und natürlich gibt’s da noch die ganzen Mädchen von denen ich noch nicht gesprochen habe. Ich wünsche ihnen allen nur das Beste und ich hoffe, dass sie alle ihren Weg machen werden!

Feiern mit den Kindern

Kein Besuch in Little Flower ohne Feiern mit den Kindern! Flugs füllt sich der Innenhof der kleinen Schule und jeder möchte sich darbieten: mit Liedern und Aufführungen, Tänzen und Gedichten… und diesmal gab es auch Preise für die Sportwettkämpfe, die vorweg stattgefunden hatten. Mich beeindruckt immer die Lust und Kreativität der Kinder, ihre Fähigkeiten in der Bewegung und ihre Kreativität im Erarbeiten von Tänzen und kurzen Performances.

Leider konnte Christina, die gerade für zwei Wochen im Süden ist, ihre Ernte nicht einfahren- sie wäre stolz auf „ihre Kinder“ gewesen, die viele Lieder gesungen haben, die sie von Christina lernten … I like the flowers...

Iris war auch Ohrenzeugin, sie ist die Verfasserin aller Blognachrichten aus Little Flower, die Frau meist hinter der Linse und meine größte Stütze in der Weberei! Vielen Dank Iris für viel Arbeit rundherum, die du großartig meisterst!

Claudia Vilanek

 

Neue Möbel für die Kinder – ein Dank an Faber Castell

Weit weg vom Luxus, aber doch der erste Winter in Betten und große Tische und Bänke für Arbeit und Essen im Internat. Diese Investition ist der Kinderstitfung Faber Castell zu verdanken, die mit  7.000 € heuer die Kinder in Little Flower unterstützen. Zum einen wurden damit Tische, Bänke, Stockbetten und Matratzen für die rund 100 Kinder im Buben- und Mädcheninternat angeschafft. In der weiteren Folge wird nun in Bibliothek und Computerklassen investiert.

 … und man sieht, nicht verweichlicht kann man dort auch manches Schläfchen tun!

Claudia Vilanek

Bericht für Paten

Es gibt fast 60 Paten für Little Flower, die sich mit einem monatlichen Betrag im speziellen für die Unterstützung der Kinder einsetzen. die Beträge sind unterschiedlich, die meisten zahlen 30 € und folgen damit der Idee 1€ pro Tag. Dieses Geld wird für die Kinder im Gesamten, nicht für einzelne, auserwählte Kinder verwendet.

Im Moment werden damit Betten für die Kinder im Internat gebaut, eine Esshalle für die Kinder mit dem entsprechenden Mobilar geschaffen, und ein Zubau im Mädcheninternat finanziert. Wir haben eine große Reform der Schule in Little Flower, um ab April 2013 das Schulsystem auf eine English Medium School umzubauen, dann wird der Unterricht auf englisch abgehalten, um den Kindern gutes Englisch mit auf den Weg zu geben. Bis dies soweit ist, müssen Umbaumaßnahmen, eine neues Schulgebäude realisiert werden und die entsprechend qualifizierten Lehrer gefunden und bezahlt werden. Für all diese Investitionen brauchen wir ihre Unterstützung dringend und danken Ihnen von Herzen!

Website by Itellico