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Zwei weitere Freiwillige, die im Krankenhaus helfen

Johannes und Nina aus Deutschland, zwei Studenten der Sozialarbeit, sind gerade in Little Flower und erzählen von ihrer Arbeit im Krankenhaus:
“Im Krankenhaus geht einiges voran!
Die Renovierungsarbeiten in den Schlafsälen der Patienten laufen auf Hochtouren.
Die Herstellung der Krücken aus Bambus steht in den Startlöchern und bald können wir die ersten Gehtraining für die Patienten durchführen.
Sehr erfreut sind wir über die erfolgreiche Etablierung der Alphabetisierungsmassnahmen für die Patienten. Viele der Leprakranken haben in ihrer Kindheit keine Schule besuchen können. Sie können oft nicht einmal ihren Namen schreiben.
Vor einer Woche haben Johannes und ich begonnen, einigen Patientinnen, welche besonders interessiert waren, Schreibunterricht zu geben.
Wir haben uns bereits vor unserer Abreise nach Indien bemüht, Hindi zu lernen und werden seit unserer Ankunft jeden Abend von den herzlichen Bewohnern „Little Flowers“ unterrichtet. Inzwischen können wir schon die Devanagari Schrift lesen und schreiben.
Durch die schnellen Fortschritte unserer eifrigen Schülerinnen ermutigt, wuchs das Interesse auch bei den anderen Patientinnen und Patienten.
Inzwischen haben wir das Projekt in die Hände der Schülerinnen und Schüler der 10ten Klassen gegeben. Jeden Tag unterrichten sie die Leprakranken für zwei Stunden. Für diese wertvolle Aufgabe, welche sie alle voller Engagement ausueben, bekommen die Zehntklaessler sogar eine kleine Entlohnung.
Aus der Schule haben wir Lehrmaterieal, wie Bücher und kleine Tafeln und Kreiden bekommen, welche fuer den Patientenunterricht genutzt werden.
Die ersten Patienten koennen auch schon voller Stolz ihren Namen schreiben J”
Johannes und Nina

 

Persönliche Eindrücke von Hannes in seinen Tagen in Little Flower

Hannes schreibt mir in einem Mail:

“…aber das Material, das ihr im Container hier her gebracht habt, erleichtert die Arbeit sehr. Die Jungs sind sehr achtsam und gehen gut mit den Werkzeugen und den Baumaterial um. Der septic tank wäre in dieser Form und Größe kaum umsetzbar. Ein Traum mit diesen Werkzeugen zu arbeiten!
…  Dieser Ort und die Leute geben mir so viel  an Wärme und Geborgenheit, dass die Herausforderungen  mich nicht aus der Ruhe bringen. Ein toller Ort, um die Gedanken zu ordnen, die in der Hektik zuhause auf der Strecke geblieben sind.
Nun versteh ich auch die Verbundenheit zu Little Flower, die alle haben, wenn sie mal hier waren.
Viel schwieriger wird sein hier wieder weg zu gehen. 
 
Liebe Grüße aus Little Flower
Hannes”

Da hat einer Feuer gefangen, wie viele vor ihm! Hannes vielen Dank für all deinen Einsatz!

UND ALLEN SPONSOREN DER WERKZEUGE UND DES CONTAINERS SEI AN DIESER STELLE NOCH MAL HERZLICHST GEDANKT!

Arbeit auf der Baustelle – Hannes Derntl aus Österreich

Die Arbeit auf der Baustelle geht zügig voran, und das haben wir unter anderem einem jungen Mann aus Österreich zu verdanken: seit ca. vier Wochen ist Hannes Derntl, nach Abschluss seines Architektur Studiums in Linz, neugierig geworden durch die Berichte seiner KollegInnen, in Little Flower gelandet, wollte mal kurz vorbeischauen – und ist geblieben!

Er unterstützt Motilal und die Arbeiter auf der Baustelle mit viel Know how und  ist mit den Linzer KollegInnen dank Internet und Skype intensiv in Kontakt! So ist mächtig viel vorangegangen in den letzten Wochen!

Sein Bericht:

“Nach meinem herzlichen Empfang hier in Little Flower, musste ich mich mal in die hier vorliegenden Strukturen eingewöhnen. Nach einer kurzen Phase des Kennenlernens ging’s zügig voran.
In den ersten Tagen haben wir Ziegeln produziert was auch für mich eine interessante Erfahrung war. Die Jungs sind schon Profis auf dem Gebiet. Alle Arbeitsabläufe waren sehr koordiniert, und jeder wusste was zu tun war.
Parallel dazu begannen wir den Septic Tank (Abwasserbehälter) zu graben. Da hier kein Zukommen mit Maschinen möglich ist müssen wir dieses gigantische Loch (3,5/ 9/ 4 Metern Ausmaß) mit der Hand graben.
Da das Graben am Septic Tank gut voran ging, jedoch länger dauert als anfänglich gedacht, fingen wir mit der Fundamentierung der Hall an. Nach dem Einmessen der Wände ging’s dann auch schon los mit dem Ziegel Legen.
Das Erdreich um den Septic Tank besteht aus sandigen Material. bei der einer Tiefe von 3 Metern war es nötig eine Baugrubensicherung einzurichten. Dank “Doka” haben wir das perfekte Material für die Sicherung vor Ort. Im Bereich der Treppe war das Graben heikel, da durch den höheren Druck auf das Erdreich diese in die Baugrube abstürzten könnte. Hier konnten wir uns an Hand einer Kletterschalung helfen. Step bei step erreichten wir auch hier unsere Tiefe.
Nun ist der Aushub für den Septic Tank beinahe abgeschlossen. Wir bereiten uns vor, das Fundament zu betonieren.
Auch das Ziegelfundament der Hall nimmt Gestalt an und sollte am Ende der Woche fertig werden. Es geht voran, und ich bin schon gespannt wo wir in 2-3 Wochen stehen!”

Sebastian, Iris, Michi und Christina, Felix und Jomo teilt Hannes mit:

“Alle hier vermissen euch riesig. Ich bekomm nicht alles mit, da mein Hindi sehr begrenzt ist (pani). Aber es fallen ständig eure Namen. Sie denken viel an euch.”

REAL HEROES – Kabita Bhattarai im FILM

Kabita wurde von einem indischen Fernsehsender zur “Real Hero” gewählt!

Im folgenden Link sehen Sie ein Porträt von ihr und Little Flower gegen Ende des Film – herzliche Gratulation, liebe Kabita!

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=m11eZHCo14Q

 

FABER CASTELL unterstützt die Kinder von Little Flower

Faber Castell, DIE Marke für die schönsten und von mir seit Kindestagen am meisten begehrten Schreibobjekte, unterstützt seit zwei Jahren die Kinder von Little Flower.

Mit einem Betrag von 7.000 €, der uns von der Kinderstiftung von Faber Castell im letzten Jahr zur Verfügung gestellt wurde, konnten wir Stockbetten und Matratzen für 350 Internatskinder anschaffen, große Arbeits- und Esstische zum Lernen, Aufgaben machen und Mahlzeiten einnehmen, erwerben, Schulmaterialien anschaffen und Regale für die schon lange ersehnte  Bibliothek.

Weiter geht es nun Schritt für Schritt mit dem Anschaffen von Büchern zum einen und dem Einrichten einer Computerklasse für die SchülerInnen.

WIR DANKEN GANZ HERZLICH dem großzügigen Sponsor und freuen uns mit den Kindern und Jugendlichen über diese neue Errungenschaften!!

 

Damen in Orange – NachahmerInnen erwünscht!

…und wieder haben ein paar Damen Feuer gefangen: der Vorstand des Berufsverbands der Arztassistentinnen Österreichs trägt orange Schals entsprechend ihres Logos – und wie man sieht mit großer Begeisterung – danke der Initiatorin, liebe Regina Dachs! – welche Farbe hat Ihr Logo? Wir sind gut sortiert!

Ein Unternehmen bekennt Farbe – ein Unternehmen trägt Schal

Waltraud Martius, leidenschaftliche Botschafterin für Little Flower und Mitglied des Vorstands, hat ihr ganzes Unternehmen Syncon und alle Mitarbeiterinnen in Schalangelegenheiten “verwickelt”. Beim letzten Fotoshooting standen alle mit Begeisterung Model – und jeder hat sich seine/ihre Lieblingsfarbe gefunden! – sehen Sie selbst! Bald auch auf der Homepage www.syncon.a

 

 

 

Patienten und ihre Wunden

Wir wollen es ja nicht sehen, sind froh, wenn der Verband alles verhüllt. Wenn wir aber über Lepra sprechen, müssen wir uns auch mit dem Blick unter diesen Verband konfrontieren, um die Dimension des Leidens zu verstehen – ich muss es Ihnen zumuten!

Claudia Vilanek

 

Feiern mit den Kindern

Kein Besuch in Little Flower ohne Feiern mit den Kindern! Flugs füllt sich der Innenhof der kleinen Schule und jeder möchte sich darbieten: mit Liedern und Aufführungen, Tänzen und Gedichten… und diesmal gab es auch Preise für die Sportwettkämpfe, die vorweg stattgefunden hatten. Mich beeindruckt immer die Lust und Kreativität der Kinder, ihre Fähigkeiten in der Bewegung und ihre Kreativität im Erarbeiten von Tänzen und kurzen Performances.

Leider konnte Christina, die gerade für zwei Wochen im Süden ist, ihre Ernte nicht einfahren- sie wäre stolz auf “ihre Kinder” gewesen, die viele Lieder gesungen haben, die sie von Christina lernten … I like the flowers...

Iris war auch Ohrenzeugin, sie ist die Verfasserin aller Blognachrichten aus Little Flower, die Frau meist hinter der Linse und meine größte Stütze in der Weberei! Vielen Dank Iris für viel Arbeit rundherum, die du großartig meisterst!

Claudia Vilanek

 

Eindrücke von der Baustelle während meines Aufenthalts

die Crew

Jeden Tag hab ich in meiner Woche in Little Flower die Baustelle besucht, viel ging in diesen Tagen voran, es ist ein tägliches Lernen, tägliche Herausforderungen, tägliches Erkennen, was geht und was nicht, … Die Stimmung ist fröhlich und Reggae Musik erschallt aus den Lautsprechern!

Die Haltung der Stundeten, die diese Verantwortung täglich tragen, hat mich tief beeindruckt!

DANKE EUCH ALLEN SEHR! Claudia

Neue Möbel für die Kinder – ein Dank an Faber Castell

Weit weg vom Luxus, aber doch der erste Winter in Betten und große Tische und Bänke für Arbeit und Essen im Internat. Diese Investition ist der Kinderstitfung Faber Castell zu verdanken, die mit  7.000 € heuer die Kinder in Little Flower unterstützen. Zum einen wurden damit Tische, Bänke, Stockbetten und Matratzen für die rund 100 Kinder im Buben- und Mädcheninternat angeschafft. In der weiteren Folge wird nun in Bibliothek und Computerklassen investiert.

 … und man sieht, nicht verweichlicht kann man dort auch manches Schläfchen tun!

Claudia Vilanek

Besuch im Barefoot College von Bunker Roy

Ein spannender Besuch in unseren ersten Tagen in Delhi führte uns zum Barefoot College nach Rajasthan von Bunker Roy, eine Zusammenarbeit mit diesem Projekt wärte durchaus wünschenswert, erste Kontakt sind nun gelegt, Impulse gesetzt. Barefoot College lädt Frauen aus aller Welt ein zu einem sechsmonatigen Training an Solarenergie. ÜBer alle Sprachbarrieren hinaus erlernen diese Frauen, ihr Dorf von Sengal, Haiti bis El Salvado,… mit Licht zu versorgen und kehren mit einem Beruf nach Hause. – Ich könnte mir auch Frauen aus Little Flower in diesem Training vorstellen.

Mit dabei war Abraham Kurien, ein großer Unterstützer von Little Flower, der sich in diesen Tagen rührend um uns gekümmert hat und alles für uns arrangiert hat. Er ist mein verlängerter Arm in Delhi bei vielen bürokratischen Hürden und seine Familie ein wunderbares Zu Hause für mich!

Claudia Vilanek