Monthly Archives: September 2012

Wir kommen in Little Flower an

Michael und ich sind am Dienstag in der Früh in Sagauli JN angekommen. Ein Bahnhof an der Hauptstrecke zwischen Delhi und dem Nordosten Indiens. Hier fahren die schnelleren Züge, und so konnten wir unsere Zugfahrt von 26 Stunden auf 17 Stunden verkürzen. Einer der Fahrer des Dorfs, Gopal, musste 300 km weiter einige Sachen besorgen. Der Verkehr ist der Wahnsinn und so kommt er ungefähr eine Stunde später. Natürlich konnten wir ihn nicht erreichen, seine Nummer hatten wir nicht. So warteten wir einfach und waren an diesem Regionalbahnhof natürlich die Attraktion schlechthin. Bepackt mit Werkzeug und riesigen Rucksäcken,  westlicher Kleidung, blonden Haaren und blauen Augen. Wir sind in der ärmsten Region Indiens, Europäer sehen sie hier kaum, schon gar nicht so junge und schon gar nicht welche, die keine Ahnung haben, was sie tun sollen.

Die Fahrt nach Sundarpur, Little Flower dauerte dann ungefähr 1,5 Stunden. Schlaglöcher, mal auf der rechten Seite fahrend, mal auf der linken Seite. Man weicht riesigen LKWs mit Containern beladen aus, Rickshaws, Pferde oder Eselgespannen, Fahrrädern, Löchern, Kühen. Es erinnert uns an Spielkonsolenspiele, wo man Astroiden oder Laserschüssen ausweichen muss.

Angekommen in Little Flower, werden wir herzlich begrüßt. Wir treffen Kabita in ihrem Büro an, natürlich ist sie in Besprechungen –  so wie den meisten Teil des Tages. Alles braucht Erklärung und genaues Nachfragen, aber jeder gibt sich Mühe, die komplexen Veränderungen im Dorf, die notwendig sind, besser zu verstehen.

Artikel Salzburger Fenster: ‚Diabelli‘-Benefizkonzert für Lepradorf

Artikel Salzburger Fenster: 'Diabelli'-Benefizkonzert für Lepradorf

Download Artikel

Norman McIsaac von der LEGERFOUNDATION Canada in Little Flower

Norman McIsaac hat Ende August 2012 Little Flower besucht, er arbeitete vor Jahren in einem Projekt mit Kabita in Nepal für einige Jahre zusammen, aus dieser Zeit verbindet die beiden eine innige Freundschaft. Norman ist seit einem Jahr LEITER der LEGERFOUNDATION Canada und damit der Organisation, die seit 1982 Hauptunterstützer von Little Flower ist. Norman und ich tauschen uns in unserer Arbeit aus, und ich schätze die Zusammenarbeit mit einem Menschen, der jahrelange Erfahrung rund um den Erdball hat.

http://www.leger.org/en/2012/08/dhanyabad-little-flower/

Pressespiegel Benefizkonzert Mattsee 18.08.2012 – 23.08.2012

Download PDF

Artikel Salzburger Nachrichten 28.07.2012

Studenten bauen für ein Lepradorf

»Das halbe Jahr in dem indischen Dorf hat mein Leben verändert.«
Claudia Vilanek, Little Flower

Seite 1, Seite 2

Die Kinder von Little Flower

Ab 1€ pro Tag können Sie eine Patenschaft für ein Kind von Little Flower übernehmen. Damit werden notwendige Kosten für Mahlzeiten, Schulbücher und manche Schulinvestitionen abgedeckt.
Mehr Information finden Sie in der Rubrik [Projekt – Patenschaften].

… ab die Post!

Am 24. August 2012 wurde unser Container, bemalt von Thomas Nowotny und auch in diesem Sinne gut „verpackt“ auf Reisen geschickt, am 7.9. bekam ich die Bestätigung, dass er nun über die Meere schwimmt. Das alles nach einer intensiven letzten Woche des Materialien und Werkzeuge Erhalten, Verpacken, Schlichten, noch Beschaffen, Abholen …. den vielen Sponsoren, die wir in den nächsten Wochen noch vorstellen wollen, sei DANK und ganz speziell Jomo Zeil und Felix Ganzer, die sich in den letzten Tagen dafür mächtig ins Zeug legten!

 

 

Waltraud Martius

Eine Frau, ohne die das alles nicht möglich wäre: Frau Mag. Waltraud Martius, Geschäftsführerin der Firma Syncon, Franchiseberaterin in ganz Europa, vernetzt um die ganze Welt, der Little Flower in den letzten Jahren so ganz und gar ans Herz gewachsen ist! Und so, wie Waltraud „ganz und gar“ versteht, bringt sie sich ein – mit ihr kommt gebündelte Energie und Kraft, eine analytische Denkerin und ein Wirbelwind, ein große Portion Humor und Zuversicht, ihr riesiges Netzwerk und  tausend geniale Ideen.

Waltraud begleitete mich im Dezember 2010 nach Little Flower. Damals fiel bei ihr eine Entscheidung für die Menschen in Little Flower – ich darf täglich erleben, mit welcher Konsequenz sie diese Entscheidung lebt und all ihre Möglichkeiten und Kompetenzen dafür einbringt.

Waltraud Martius ist Mitglied des Vereinsvorstands zur Unterstützung des Lepradorfes in Österreich

Und so laufen wir, lernen wir und lachen wir … – liebe Waltraud – DANKE – you are wonderful!

Schalungsmaterial von Doka

Corporate Social Responsibility – die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens – ist für die Schalungstechniker von Doka Firmenphilosophie. Der Komplettanbieter von Schalungslösungen und Dienstleistungen mit Sitz im niederösterreichischen Amstetten war deshalb gerne bereit, für das Projekt „Little Flower“ Schalungsmaterial zur Verfügung zu stellen. 

Geschäftsführer Gregor Gaisböck überzeugte sich bei den Vorbereitungsarbeiten für den Transport persönlich vom Engagement des Little-Flower-Teams und freute sich über die Accessoires, die ihm Waltraud Martius und Claudia Vilanek als kleines Dankeschön überreichten: „Wir sind stolz, ein solches Projekt unterstützen zu können“, so Gaisböck.

Website by Itellico